Arbeitsplätze in den Wind geschrieben

In der Region werden Gewerbeflächen knapp – schon seit Längerem ist ein Interkommunales Gewerbegebiet bei Weißenfels im Gespräch. Allerdings weiß keiner so recht wer die Erschließung der Flächen bezahlen soll.
Das Gewerbegebiet Zorbau verfügte noch über gut 10 ha zusammenhängende, beste Gewerbefläche in direkter Nähe zur Autobahn – das Filetstück des Gewerbegebietes.
Wie aus dem nichts tauchten vor einigen Tagen Bautrupps auf, die den größten Teil der Fläche eingezäunt haben und sich daran machen Photovoltaikanlagen zu installieren. Hinzu kommt, dass weder der Stadtrat noch der Ortschaftsrat in Zorbau darüber informiert wurden, geschweige denn einen Beschluss zum Verkauf oder Verpachtung dieser Flächen verabschiedet haben.
Hier zeigt Bürgermeister Könnecke wieder sein wahres wirtschaftspolitisches Können und auch seine Einstellung zu Demokratie. Auf vergleichbaren Flächen sind auf dem Gewerbegebiet mehrere Hundert Arbeitsplätze entstanden – auch auf dieser Fläche sollten Arbeitsplätze entstehen, die hat Könnecke mit einen Wisch quasi in den Wind geschrieben. Auch das eigenmächtige Vorgehen Könneckes ist mehr als fragwürdig.
Dieser Vorgang wird sicherlich Thema der nächsten Sitzung des Ortschaftsrates sein. Ebenso wird geprüft wer von dieser Anlage profitiert, dass sie auf eine derart befremdliche Weise gebaut wird.

Ein Gedanke zu „Arbeitsplätze in den Wind geschrieben

  1. Die Stadt Lützen vernichtet wertvollste Industriefläche in Zorbau und niemand weiß bescheid. Über 8 ha Land mit direkter Autobahnanbindung werden mit Solaranlagen bebaut und so potentielle Arbeitsplätze vernichtet. Nachdem weder der Ortschaftsrat angehört, noch der Stadtrat informiert wurde (beides ist nach der Gemeindeordnung vorgeschrieben), stellt sich nun auch Bürgermeister Könnecke in der Stadtratsitzung am 20.12.201 unwissend – er könne derzeit keine Auskunft über dieses Vorhaben geben. Also entweder hat Könnecke seine Verwaltung nicht im Griff oder es werden wieder einmal bewusst Sachverhalte verschleiert. Egal wie – die Verwaltung im Lützner Rathaus wird mehr und mehr zur Zumutung.

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