Lützen lässt Büro des Zorbauer Bürgermeisters räumen
Überfallartig rückten am 19.04.2011 Mitarbeiter des Stadtverwaltung Lützen in Zorbau an, um ohne Wissen des Ortsbürgermeisters, dessen Büro zu räumen.
Alle Akten der ehemaligen Gemeinde Zorbau, wurden bereits in den vergangenen Monaten ordnungsgemäß nach Lützen überführt. Da aber im offensichtlichem Chaos der Stadt Lützen einige Unterlagen nicht mehr auffindbar waren, vermutete man diese im Büro des Zorbauer Ortsbürgermeisters.
Nun wurde das Büro ohne Wissen des Ortsbürgermeisters komplett geräumt. Darunter alte private Unterlagen des ehemaligen Untermieters Geldermann Projktentwicklungsgesellschaft, historische Bücher des Heimatvereins und private Gegenstände des Ortsbürgermeisters – alles Gegenstände die offensichtlich für die Verwaltung nicht relevant sind. Nicht gefunden wurden allerdings die gesuchten Unterlagen.
Nach Aussagen von Bürgermeister Dirk Könnecke, kann sich der Ortsbürgermeister die entwendeten Gegenstände wieder abholen, wenn er will. Dieser Vorgang wird derzeit auf rechtliche Konsequenzen geprüft.
30. April 2011 um 11:08
Das ist ja ein Ding. Da hat also das Nessaer Beispiel Schule gemacht. Auch hier wurde Mitte Jannuar das ehemalige Bürgermeisterbüro geräumt. Vom ehemaligen Nessaer Bürgermeister wurden die Folgen der Zwangseingemeindung in den schwärzesten Farben gemalt. Man hat das immer für ziemlich überspitzt gehalten, es ist ja auch nicht so gekommen, wie vorhergesagt, sondern viel schlimmer.
29. Juli 2011 um 08:21
Dieses Szenario erinnert eher an eine mafiöse Gesellschaft und gehört strafrechtlich verfolgt und verurteilt!
Ich stamme auch aus einer der “zwangs”eingemeindeten Ortschaft und bin es bis heute mehr als leid! Alles hat sich mehr zum negativen verändert, man spürt das besonders in den Außengebieten unserer neu “gegründeten” Stadt Lützen. Was treiben die nur mit uns? Die Verwaltungsapparaturen haben vergessen “Wir sind das Volk!!!”