Ortschaftrat lehnt Umbenennung von Straßen ab

Auf dem Gebiet der Gemeinde Zorbau will die Stadt Lützen vier Straßen umbenennen - die Weißenfelser Straße, die Leipziger Straße, die Friedensstraße und die Lindenstraße.

Das lehnt der Ortschaftsrat ab. Zum einen würde die Stadt Lützen damit unnötig Geld verschleudern, da sie die Kosten für die Ummeldung beim Einwohnermeldeamt tragen muss. Im Falle der Weißenfelser Straße und der Lindenstraße gäbe es in der Stadt Lützen Straßen die günstiger umzubenennen wären.

(In allen anderen Ortschaften wurde nach dem Grundsatz verfahren: Die Straße mit den wenigsten Anliegern wird umbenannt. Allein Zorbau werden auf Wunsch einzelner Stadträte alle Straßendopplungen angelastet.)

Zum Anderen gibt es derzeit keinen Grund, dass die Straßennamen überhaupt geändert werden sollten, da Zorbau derzeit über eine eigen Postleitzahl verfügt - Hinzu kommt eine Doppelbelastung, da die betroffenen Bürger und Firmen im Falle einer Anpassung der Postleitzahl erneut sämtliche Adressdaten ändern müssten.

Für den Fall das sich der Stadtrat über die Entscheidung des Ortschaftsrates hinwegsetzt, schlägt der Ortschaftsrat aber eigene Namen zur Umbenennung vor.

Die Leipziger Straße soll nicht wie von Lützen vorgeschlagen in “Magdeburger Straße” umbenannt werden, sondern nach der Flur “Patterken” benannt werden. Für die Weißenfelser Straße empfiehlt der Ortschaftsrat statt “Borauer Straße” den Namen “Sorbenaue” zu verwenden. Die Lindenstraße soll statt “An den Oberwiesen” den Namen “Nellschütz” erhalten

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